Preisverleihung – iF product design award 2010

Eine Designauszeichnung mit internationalem Wiedererkennungswert

Seit 1953 gilt der iF product design award als Markenzeichen für die Auszeichnung guter Gestaltung.

Am iF product design award 2009 nahmen 1.024 Unternehmen aus 39 Ländern teil und ließen insgesamt 2.808 Produkte von einer internationalen Fachjury bewerten. 802 Produkte wurden mit dem iF product design award 2009 ausgezeichnet. 50 davon werden den iF gold award erhalten.

Rund 1000 Designinteressierte, Preisträger und geladene Gäste werden an diesem Tag die Gewinner der iF gold awards ehren.
Ebenfalls am 3. März wird die iF exhibition, in der die 802 prämierten Produkte ausgestellt sind, für die kommenden 6 Monate ihre Pforten öffnen und das iF yearbook product 2009 erscheinen.

Hinweis: www.if-product-design-award.de

iF awards ceremony / iF product desgin award 2009

Veranstaltungsdaten
Datum 03. März 2009
Ort Halle 11, Pavillon 11D
Veranstalter iF Industrie Forum Design e. V.
Sprache deutsch, englisch
Details anzeigen

Wenn man einmal anfängt, sich in dieser  „Welt“ zu bewegen, will man immer mehr. Das Thema nidersachsendesign, beschäftigt uns im Moment ganz besonders.

„niedersachsendesign“:

Land ehrt Gewinner der niedersächsischen Design- und Architekturwettbewerbe

Die anlässlich des Projektes „niedersachsendesign“ vom Niedersächsischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr ausgelobten Design- und Architekturwettbewerbe sind entschieden. Eine unabhängige Jury, zusammengesetzt aus Jörg Kröger (Kröger architektur, Winsen/Luhe), Martin Strehler (SportKreativWerkstatt GmbH, München) und Michael Zeinert (IHK Lüneburg-Wolfsburg, Lüneburg), vergab in ihrer Sitzung am 29. Oktober 2009 in Hannover für alle drei Wettbewerbe insgesamt sieben Auszeichnungen.

Im Wettbewerb „Gastlichkeit gestalten“, der sich mit Themen rund um die regionale Tourismuswirtschaft beschäftigt, wurden sechs Preise vergeben. Ein Preisträger wurde beim Wettbewerb „Mein Niedersachsen“ ermittelt. Hier konnten kreative Botschaften und Motive über Niedersachsen eingereicht werden. Im Wettbewerb „Stadt + Land Niedersachsen“ konnte die Jury keinen der eingereichten Beiträge auszeichnen.

„niedersachsendesign“ ist ein strategisches Projekt, das vor allem kleinen und mittelständischen Unternehmen die Bedeutung von Design stärker ins Bewusstsein tragen soll. Gleichzeitig sollen damit Wege aufgezeigt werden, wie mithilfe von Design die Wettbewerbsfähigkeit auf nationalen und internationalen Märkten verbessert werden kann.

Im Rahmen einer feierlichen Preisverleihung am 10. Dezember 2009 in der Schlossküche Herrenhausen überreichte Dr. Oliver Liersch, Staatssekretär im Niedersächsischen Wirtschaftsministerium, die Preise an die Gewinner: „Ich freue mich sehr, dass das Thema Design so gut im niedersächsischen Tourismus umgesetzt wird. Gerade Design und Gestaltung sind wichtige Faktoren, wenn es darum geht, sich im Wettbewerb zu behaupten. Ich hoffe, dass wir der Branche mit der Auszeichnung und Würdigung der Gewinner viele neue Impulse geben können.“

Die Preisträger:

Wettbewerb „Gastlichkeit gestalten“ | 5 x 2.000 Euro gehen an:

Beitrag: Seezeichen Juist – Ein Wahrzeichen aus Stahl
Kategorie: Architektur
Einreicher: Prof. Dr. Ing. Volker Droste,
Droste Droste & Urban Architekten BDA, Oldenburg

Das Seezeichen Juist, das seit 2008 am Ende der neuen Juister Seebrücke steht, ist sowohl Wahrzeichen als auch Aussichtsturm, von dem aus man eine herrliche Sicht aufs Meer und die ankommenden Schiffe hat.
Jurybegründung: „Ein tolles Wahrzeichen, das sehr gut an diesen Ort passt. Es ist nicht überladen, technisch und architektonisch überzeugend. Ein Bau¬werk, das im Kopf bleibt, wenn mal einmal dort war – ein richtig guter Beitrag.“

Beitrag: Planet Ozean – „Meer.Wissen.Erleben“
Kategorie: Dienstleistungen
Einreicher: Lars Wohlers, KON-TIKI Bildungs- und Erlebnisplanung, Lüneburg

Planet Ozean ist ein atmosphärisches und spannendes Edutainment-Angebot für Erlebnisbäder. Dabei werden spielerisch die Lebewesen der Weltmeere thematisiert – wie beispielsweise bei einem Hai-Aktionstag. Dabei führt ein Rätselparcours durchs Bad, der von Aktionen, Filmen, Bannern etc. begleitet wird.
Jurybegründung: „Ein tolles Erlebniskonzept, das sehr ansprechend und gut umgesetzt wurde. Die Begeisterung springt sofort über, die Zielgruppe hat be¬stimmt großen Spaß. Planet Ozean ist ein Marketinginstrument, von dem eine ganze Region profitieren kann.“

Beitrag: Retro Design Hotel Langeoog
Kategorie: Innenarchitektur
Einreicher: Sonja Dorenbusch, BEWO GmbH, Wildeshausen

Das Retro Design Hotel auf der Nordseeinsel Langeoog ist ein Themenhotel, das die 70er Jahre wieder aufleben lässt: mit Eiersesseln, Kugelleuchten, Sitzsäcken, Lavaleuchten und bunten Mustertapeten.
Jurybegründung: „Für Langeoog ein echter Hingucker, der der Insel hilft. Das Themenhotel wurde konsequent umgesetzt und positioniert. Ein Vorzei¬gebeispiel für andere, kleinere Anbieter. Ein wirklich wichtiger, innovativer und guter Impuls für die gesamte Branche.“

Beitrag: Fenster zum Harz – Stadtmöbel
Kategorie: Public Design/Kommunikation
Einreicher: Sabine Stübig, Stübig Architektur & Design, Seesen und
Stadtmarketing Seesen

Die „Fenster zum Harz“ sind zugleich Sitzmöbel und Informationsplattform, die die Perspektive auf ein historisches Bauwerk oder eine Sehenswürdigkeit richten. In einem verbindenden Stadtrundgang durch Seesen wurden sieben Fenster aufgestellt. In jedem Fenster sind Informationen zu den jeweiligen Gebäuden angebracht, die den Blick aufs Wesentliche lenken.
Jurybegründung: „Ein sehr gelungener, innovativer Ansatz im Public Design, der gerade bei kleinen, beschaulichen Städten sehr gut umsetzbar ist. Mit den Fenstern werden einerseits schöne Orte eingefangen und gleichzeitig, fast „spielerisch“, Botschaften transportiert.“

Beitrag: Hotel Seesteg Norderney
Kategorie: Architektur/Innenarchitektur/Kommunikation
Einreicher: Marc Brune, Brune Architektur, Bremen

Umgeben vom UNESCO Weltnaturerbe Wattenmeer liegt das Hotel Seesteg direkt am Norderneyer Nordseestrand. Das ursprünglich historische Gebäude wurde 1893 erbaut und diente als Winterlagerhalle für den damaligen See¬steg. 2007 wurde das Gebäude in einer einjährigen Bauzeit zu einem Hotel kernsaniert.
Jurybegründung: „Ausgezeichnet wird hier ein rundum stimmiges Gesamt¬konzept. Die Architektur steht für Authentizität und Gastlichkeit. Ein sehr an¬sprechendes Interieur vermittelt echte Wohlfühlqualität. Und auch das Thema Kommunikation ist hervorragend umgesetzt – man ist sofort gefangen, Musik und Bilder sind sehr harmonisch aufeinander abgestimmt, man möchte alles anfassen. Alles ist sehr wertig – ein Treffer!“

„Gastlichkeit gestalten“ | Studentischer Beitrag, 750 Euro gehen an:

Beitrag: Wandern auf Niedersachsens Flüssen – Treibgut
Kategorie: Mobilität
Gestaltung: Tino Röger, Hannover | Fachhochschule Hannover

„treibgut“ ist ein Hausbootkonzept für EU-Binnengewässer, das Mobilität und Erholung modern miteinander verbindet.
Jurybegründung: „Eine sehr schöne Detaillösung, das Design ist extrem gut durchdacht. Klare Linien, eine gute Idee – auch der Name passt.“

Wettbewerb „Mein Niedersachsen“ | 2.000 Euro gehen an:

Beitrag: „harz – the german word for…“ – Harz-Werbekampagne
Kategorie: Tourismus
Einreicher: Sven Hoffmann, hc media, Harzer Medien GmbH, Goslar

Die Motive der konzipierten Print-Kampagne stellen eine Märchenwelt dar, die den Begriff „Wanderlust“ in Szene setzt. Wesentliche wiederkehrende Elemente sind der Claim „harz – the german word for …“ sowie der augenzwinkernde Hinweis auf die korrekte Aussprache des Wortes „Harz“ über die Lautschrift des englischen Plurals „hearts“, unterstützt von einem stilisierten Herz.
Jurybegründung: „Ein echter Hingucker, der die Lust weckt, den Harz zu entdecken.“

>> Alle Preisträger werden online auf der Website www.niedersachsendesign.de präsentiert.

Biografien der Juroren

Jörg Kröger (*1967) absolvierte als ausgebildeter Maschinenschlosser bis 1996 ein Architekturstudium an der Fachhochschule Buxtehude. Anfang 2000 gründete er das Büro „Kröger Architektur“ mit Sitz in Winsen/Luhe. Kröger realisierte viele Projekte für den öffentlichen Raum wie beispielsweise Sporthallen, Kindergärten, Schulsanierungen oder Schulneubauten. Die Schneesporthalle SNOW DOME in Bispingen zählt ebenfalls dazu.

Martin Strehler (*1976) studierte Diplomsportwissenschaften an der Techni¬schen Universität in München. Im Jahr 2000 startete er seine Mitarbeit bei der SportKreativWerkstatt (München), seit 2006 ist er dort als Gesellschafter in leitender Funktion tätig. Die SportKreativWerkstatt befasst sich mit Produkt¬gestaltung in den Bereichen Sport, Gesundheit und Mobilität.

Michael Zeinert (*1963) studierte Volkswirtschaftslehre in Bonn und Münster. Von 1996 bis 2008 verantwortete er als Mitglied der Geschäftsführung der IHK zu Kiel die Bereiche Handel, Tourismus und Dienstleistungswirtschaft. Dort leitete er u. a. das Projekt „Designkontor Schleswig-Holstein“. Seit September 2008 ist er der Hauptgeschäftsführer der IHK Lüneburg-Wolfsburg.

iF International Forum Design GmbH
Pressebüro Hannover
Annegret Wulf-Pippig
Messegelaende
30521 Hannover
Deutschland
Tel. +49.511.89 32434
Fax +49.511.89 32401
annegret.wulf-pippig@ifdesign.de

verweisende Links: ifdesign.de if Awards Digta CordEx Kemmler Beton

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